_weisses-Logo-Homepage-2_weisses-Logo-Homepage-2_weisses-Logo-Homepage-2_weisses-Logo-Homepage-2
  • Home
  • Über mich
  • Kontakt
  • Gesunde Ernährung
  • Ernährung-Gesundheit-Blog
  • Heilpraktiker Mering
  • Heilpraktiker Landsberg am Lech
  • Heilpraktiker Kaufering
✕

Irreführung durch Informationen

Veröffentlicht von Steffen am 18. März 2026
Kategorien
  • Uncategorized
Tags

    Dieser Beitrag wurde zuletzt fachlich geprüft und aktualisiert am 18. März 2026

    Irreführung durch Informationen

    (Dieser Beitrag wurde am 18.03.2026 erstellt.)

    Was Sie in diesem Beitrag erfahren

    In diesem Beitrag erfahren Sie,

    • warum „vegan“ nicht automatisch gleichbedeutend mit „gesund“ ist

    • worin der entscheidende Unterschied zwischen veganer Ernährung und einer vollwertigen, pflanzenbasierten Ernährung liegt

    • wie die Lebensmittelindustrie durch Nährwertangaben leicht in die Irre führen kann

    • warum der Fettanteil in Lebensmitteln oft unterschätzt wird

    • und wie Sie mit einfachem Wissen bessere Entscheidungen beim Einkauf treffen können

    Vegan ist nicht gleich gesund

    In den Mainstream-Medien und sozialen Netzwerken erscheinen immer mehr Beiträge, die zu einer veganen Lebensweise raten.

    Die Gründe dafür sind vielfältig:

    • Tierschutz

    • Ablehnung der Massentierhaltung

    • gesundheitliche Vorteile

    Wer meine Blogbeiträge aufmerksam gelesen hat, weiß, dass auch ich diese Entwicklung grundsätzlich begrüße. Die wissenschaftliche Studienlage spricht in ihrer Gesamtheit klar dafür.

    Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung:

    Nicht die vegane Ernährung per se bringt gesundheitliche Vorteile –
    sondern nur eine vollwertige, rein pflanzenbasierte, fettarme Ernährung (WFPB).

    Der entscheidende Unterschied liegt im Detail

    Sie fragen sich vielleicht:

    „Vegan ist doch pflanzenbasiert – wo ist also der Unterschied?“

    Der Unterschied liegt in zwei entscheidenden Punkten:

    1. Vollwertigkeit der Lebensmittel

    „Vollwertig“ bedeutet:

    • Vollkorn statt Weißmehl

    • unverarbeitete Lebensmittel statt Industrieprodukte

    • keine isolierten Bestandteile wie:

      • Öle

      • Zucker

      • Eiweißisolat (z. B. Erbsenprotein, Weizenprotein, Sojaprotein)

    Typische Beispiele für problematische „vegane“ Produkte:

    • Kartoffelchips

    • Limonaden

    • Alkohol

    • stark verarbeitete Fleischersatzprodukte

    • (ja, auch die geliebte Brez’n 😉)

    2. Verhältnis der Makronährstoffe

    Eine rein vegane Ernährung legt nur fest:

    Alles ist pflanzlich.

    Aber sie sagt nichts über das Verhältnis von:

    • Kohlenhydraten

    • Fett

    • Eiweiß

    • Ballaststoffen

    Eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung orientiert sich hingegen an wissenschaftlichen Erkenntnissen:

    • 70–80 % Kohlenhydrate

    • ca. 10 % Fett (max. 20 %)

    • ca. 10 % Eiweiß

    Warum Fett oft unterschätzt wird

    In diesem Beitrag möchte ich mich auf einen zentralen Punkt konzentrieren:

    👉 Die Irreführung durch Fettangaben auf Lebensmitteln

    Zunächst ein wichtiger Grundsatz:

    Studien zeigen, dass ein Fettanteil von etwa 10 % der täglichen Kalorien vollkommen ausreicht.

    Mehr Fett bedeutet in der Regel:

    • höheres LDL-Cholesterin

    • höheres Gesamtcholesterin

    • höheres Risiko für Übergewicht/Fettleibigkeit
    • erhöhtes Risiko für:

      • Bluthochdruck

      • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

      • Diabetes Typ 2

    Die Falle im Supermarkt

    Stellen Sie sich vor:

    Sie gehen motiviert einkaufen, greifen zu veganen Alternativen und denken:

    „Das ist doch gesund.“

    Doch dann kommt die Falle.

    Die Täuschung durch Nährwertangaben

    Ein Beispiel, nehmen wir den auf dem Bild gezeigten veganen Schnitzel-Ersatz, als Vertreter für jedes industriell stark verarbeitete Produkt.

    ……………………

    Eine veganes Schnitzel enthält:

    • 11 g Fett pro 100 g

    Viele denken:

    „Also 11 % Fett.“

    Was mathematisch wenn wir bei Gramm bleiben vollkommen korrekt ist.

    Aber für unsere Rechnung ist das falsch.

    Warum?

    Weil sich diese Angabe auf das Gewicht bezieht – nicht auf die Kalorien und diese sind für uns wichtig, nicht die Grammangabe!

    Die richtige Rechnung

    100 g Schnitzel enthalten:

    • 209 kcal

    Fett liefert:

    • 9 kcal pro Gramm

    Also:

    • 11 g Fett = 99 kcal aus Fett

    Jetzt die entscheidende Rechnung:

    99 kcal von 209 kcal = ca. 47 %

    👉 Das bedeutet:

    47 % der Kalorien stammen aus Fett.

    Was das praktisch bedeutet

    Der tägliche Bedarf liegt bei ca. 2.000 kcal.

    Mit nur 100 g dieses Schnitzels haben Sie bereits:

    👉 ca. 50 % Ihres idealen Fett-Tageslimits erreicht

    Essen Sie zwei Würste:

    👉 haben sie bereits das ideale Tageslimit erreicht

    Und das ist nur eine Mahlzeit.

    Wichtiger Hinweis:

    An dieser Stelle ist mir eines besonders wichtig:

    👉 Diese Form der „Täuschung“ betrifft nicht nur vegane Produkte.

    Die Art, wie Nährwertangaben auf Verpackungen dargestellt werden, ist ein allgemeines System und findet sich bei nahezu allen industriell hergestellten Lebensmitteln – unabhängig davon, ob sie pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind.

    Das bedeutet konkret:

    • Milch

    • Joghurt

    • Käse

    • Wurstwaren

    • Fertiggerichte

    👉 all diese Produkte weisen ihre Nährwerte in Gramm pro 100 g aus – nicht jedoch in der für den Körper entscheidenden Kalorienverteilung der Makronährstoffe.

    Dadurch entsteht leicht der Eindruck, ein Produkt sei „fettarm“ oder „unproblematisch“, obwohl tatsächlich ein großer Teil der aufgenommenen Kalorien aus Fett stammt.

    👉 Das gezeigte Beispiel dient also lediglich der Veranschaulichung eines grundsätzlichen Prinzips – nicht der Bewertung einer bestimmten Ernährungsform.

    Versteckte Fettquellen im Alltag

    Viele vergessen:

    Auch gesunde Lebensmittel enthalten Fett:

    • Haferflocken

    • Nüsse

    • Samen

    • Hülsenfrüchte

    Ein Frühstück aus:

    • Haferflocken

    • Leinsamen

    • Nüssen

    • Pflanzenmilch

    enthält bereits relevante Fettmengen.

    Dazu kommen:

    • Snacks

    • Mittagessen

    • verarbeitete Produkte

    👉 Die Summe macht den Unterschied.

    Warum Verarbeitung entscheidend ist

    Ein oft unterschätzter Faktor ist der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln.

    Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto mehr Nährstoffe kann der Körper aufnehmen.

    Beispiel:

    • ganze Erdnüsse → ca. 64 % Fettaufnahme

    • Erdnussmus → über 80 %

    • Erdnussöl → 100 %

    Das bedeutet:

    👉 Je stärker verarbeitet, desto stärker wirkt das Fett im Körper

    Warum industrielle Produkte problematisch sind

    Wenn Sie sich die Zutatenliste vieler veganer Produkte ansehen, finden Sie:

    👉 zugesetzte Öle

    Diese werden:

    • vollständig aufgenommen

    • schnell verwertet

    • direkt gespeichert

    Im Gegensatz zu natürlichen Lebensmitteln, die erst zerkleinert und verdaut werden müssen.

    Fazit

    Wenn Sie bereits eine vegane Ernährung verfolgen:

    👉 Herzlichen Glückwunsch – ein wichtiger Schritt ist getan.

    Wenn Sie jedoch langfristig Ihre Gesundheit schützen möchten, kommt es auf die Details an:

    • möglichst unverarbeitete Lebensmittel

    • möglichst geringer Fettanteil

    • Fokus auf vollwertige pflanzliche Ernährung

    Dann wird auch Ihr nächstes Blutbild beim Hausarzt kein böses Erwachen, sondern ein Grund zur Freude sein.

    Möchten Sie tiefer einsteigen?

    Weitere wichtige Zusammenhänge finden Sie in diesen Beiträgen:

    • Meta-Entzündungen im Körper – Ursache chronischer Erkrankungen

    • Wie Ballaststoffe und Phytosterole Cholesterin senken

    • Insulin – das Hormon für den Überfluss

    Wenn Sie Unterstützung bei der Umstellung Ihrer Ernährung wünschen, können Sie mir gerne eine E-Mail schreiben. Ich helfe Ihnen gern weiter.

    Share
    Steffen

    Ähnliche Beiträge

    31. Juli 2025

    Beeinflusst die Bodendegration den Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse negativ?


    Mehr erfahren
    1. April 2025

    Öl oder kein Öl – die ewige Frage?


    Mehr erfahren
    31. März 2025

    Rindertalg für die Gesundheit: Eine politisch-kommerzielle Farce


    Mehr erfahren
    Impressum Datenschutzerklärung
    ©Copyright - Heilpraktiker Steffen Jurisch - All Rights reserved
        Ich speichere keine Cookies von Besuchern meiner Seite bewußt - da ich keine Daten von Ihnen brauche. Trotzdem kann es sein, dass Ihr Computer Cookies speicher, was ich nicht beeinflussen kann. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der eventuellen, nicht gewollten und nicht von mir bewußt herbeigeführten Verwendung von Cookies zu. Bitte bestätigen Sie dies durch drücken des "OK-Button" Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in meiner Datenschutzerklärung.